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Joao De Deus - Der Wunderheiler Joao Teixeira de Faria
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Joao Teixeira de Faria, von den meisten liebevoll Joao de Deus oder
in englisch John of God genannt, ist zweifelsohne einer der grössten
spirituellen Heiler unserer Zeit.
In seiner über 40-jährigen Tätigkeit wurde er von Tausenden von Menschen
aus aller Welt besucht. Seine Erfolge mit Krebs, Sucht, HIV, Blindheit
und vielen weiteren körperlichen und psychischen Problemen werden in
etlichen Büchern und Studien beschrieben. Krankheiten, die aus
schulmedizinischer Sicht als unheilbar galten, wurden geheilt.
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Joao de Deus ist ein unbewusstes Medium und inkorporiert über 30
verschiedene Wesenheiten die durch ihn hindurch wirken. Er kann sich
nicht an seine Tätigkeiten erinnern. Die Wesenheiten "durchleuchten"
Hilfesuchende innerhalb von kürzester Zeit und "verschreiben" ihnen die
nächsten Handlungsschritte. Dies kann eine Behandlung mit Kräutern, eine
spirituelle Operation, eine Kristallbettbehandlung, Wasserfallbesuche
oder anderes sein. Oftmals beantwortet er Fragen oder Bitten um Heilung
mit "corrence", was eine Einladung in den Meditationsraum bedeutet.
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Joao und die MitarbeiterInnen der Casa betonen - neben den
Behandlungen durch die Wesenheiten - die Eigenverantwortung bezüglich
der Heilung. Es geht darum, ins Gleichgewicht zu kommen und Frieden mit
sich selbst und anderen zu schliessen, allenfalls auch einen ungesunden,
"krankmachenden" Lebensstil zu verändern und so die eigene
Lebenssituation positiv zu beeinflussen.
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"Forgive and forget .... and love" -
vergebe, anderen sowie dir selbst,
und vergesse .... und Liebe!
Hunderte von Menschen pilgern jeweils zwischen Mittwoch und Freitag,
wenn das Medium Joao de Deus in Abadiania arbeitet, in die Casa und er
geht nicht nach Hause bevor alle behandelt worden sind. Unermüdlich
beantworten die Wesenheiten durch ihn hindurch Fragen und führen pro Tag
bis zu 100 spirituelle Operationen durch.
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Joao behandelt alle Hilfesuchenden gleich - ob es Shriley MacLaine
oder der spirituelle Führer Ram Dass oder jemand Mittelloser ist, jeder
wartet gleich lange auf die Behandlung und niemals wurde jemand
weggeschickt. Joao selbst ist katholisch, jedoch wirken
Religionszugehörigkeit und Kultur nicht trennend - sondern im Gegenteil:
alle sind willkommen - der gemeinsame Nenner ist Liebe.
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Geld verlangt Joao keines - und auch die meisten der beinahe 250
MitarbeiterInnen der Casa arbeiten unentgeltlich.
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"Ich bin nichts als ein Instrument in Gottes heiligen Händen."
Joao de Deus wurde, so wird erzählt, am 24. Juni 1942 als Sohn eines
Schneiders in einem kleinen Dorf in Zentralbrasilien geboren. Bereits
als Kind hatte er besondere Fähigkeiten und einen sehr starken Willen.
Aufgrund seines "rebellischen" Verhaltens besuchte er die Schule nur
etwa während 4 Jahren.
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Mit 16 Jahren, nahm er seine erste Arbeit als Schneider auf, aber
aus unbekannten Gründen wurde sie gleich am ersten Tag wieder beendet.
Er ging zu einem Fluss, um seine Sorgen vom Leib zu waschen, da erschien
ihm die Heilige Santa Rita und sagte zu ihm, dass er in ein
spiritistisches Zentrum in die Stadt gehen sollte, wo er erwartet würde.
Joao de Deus tat dies und fiel "in Ohnmacht", nachdem er sich
vorgestellt hatte. Ein paar Stunden später wachte er wieder auf und
entschuldigte sich für sein "Benehmen".
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Ein älteres Mitglied des Zentrums erklärte ihm, dass er nicht "in
Ohnmacht" gefallen sei, sondern die Wesenheit König Salomon inkorporiert
hätte und während dieser Zeit viele Menschen behandelt und Operationen
durchgeführt hätte. Joao dachte, dass dies wohl ein Fehler sei, aber
nach einem gemeinsamen Essen und weiteren Diskussionen begann Joao
darüber nachzudenken, wie es wohl wäre, wenn dies stimmte?
So begann die spirituelle Karriere von Joao de Deus. Er lebte das Leben
eines Wanderers, der von Stadt zu Stadt reiste, um Kranke zu heilen und
von ihren Spenden zu leben. Die Polizei verfolgte ihn ständig mit
Drohungen und Arrest, da er keine medizinische Karriere durchlaufen
hatte und trotzdem operierte. Doch er gab seine Mission nie auf, heilte
weiterhin Menschen, die seine Hilfe suchten und behandelte auch
"unheilbare Krankheiten" seiner Verfolger - von Ärzten und
Polizeibeamten.
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